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Schwarze Sonne – Mythologische Hintergründe des Nationalsozialismus (D, 1997)

Buch/Regie: Rüdiger Sünner, 90 Min., deutsch

Der Film beleuchtet den Einfluß von esoterischen Weltbildern und Mythen auf die Ideologie des "Dritten Reiches". Bereits um 1900 entstanden in Deutschland und Österreich zahlreiche okkulte und neogermanische Gruppen, die aufgrund von mißverstandenen Legenden und Symbolen die Dominanz der "arischen Rasse" behaupteten. Die Wewelsburg bei Paderborn wurde zur SS-Ordensburg ernannt und enthielt zwei Kulträume zur Vertiefung der eigenen "Mission". Sympathisanten rechter und okkulter Kreise pilgern bis heute dorthin und erkoren sich das Bodenornament des "Obergruppenführersaales" als "Schwarze Sonne" zum Leitsymbol: eine willkürliche Benennung, die gleichwohl Wirkung zeigt und inzwischen zahlreiche Internetseiten, Broschüren, Flaggen und CD-Cover der rechten Szene schmückt.

"Ausgesprochen sehenswert" (STERN)

"Ein wichtiger Dokumentarfilm" (FRANKFURTER RUNDSCHAU)

Screening: 29.03.2007

Link: www.ruedigersuenner.de

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